2010
08.26
Die meisten Tuner beschäftigen sich in ihrer Freizeit mit dem Thema Tuning, weshalb für Viele der Spaß im Vordergrund steht. Viele Tuner sagen, dass Tuning eine Lebenseinstellung ist, denn eine gewisse Leidenschaft gehört auf jeden Fall dazu und wer dem Tuning-Fieber einmal erlegen ist, der kommt nur schwerlich wieder davon los. Nicht zuletzt, weil es sich um ein zeit- und kostenintensives Hobby handelt, vor allem wenn man zusätzlich Mitglied in einem Tuning-Club oder –Verein ist und regelmäßig an entsprechenden Treffen teilnimmt. Es gibt aber natürlich auch Hobbytuner, die an Wettbewerben teilnehmen und hier mehr als beachtlichen Ehrgeiz entwickeln können. Vergessen darf man aber natürlich nicht die Tuner der Automobilhersteller, wie etwa AMG für Mercedes, die ihren kaufkräftigen Kunden viele zusätzliche wünsche erfüllen. In den meisten Fällen werden leistungsstärkere Motoren sowie daraus resultierende Veränderungen an der Karosserie vorgenommen, aber in der Regel werden die Neuerungen so dezent wie möglich angebracht.
Das Interesse am Tuning setzt eine Leidenschaft für Fahrzeuge voraus, denn Tuner möchten das Bestmögliche aus ihrem Fahrzeug herausholen, sowohl in puncto Leistung als auch im Bereich der Optik. Bei den Hobby-Tunern sind Kfz-Kenntnisse fast unerlässlich, auch wenn die meisten in dem einen oder anderen Bereich auf professionelle Hilfe angewiesen sind. Bei Clubmitgliedern kann selbstverständlich auch schnell Konkurrenzdenken dazu kommen, da man beständig einen direkten Vergleich anstellen kann.
Tuner stehen leider nachwievor oft in dem Ruf, dass es sich lautstarke Raser mit Hang zum Kitsch handelt und wenige mag das vielleicht sogar treffend beschreiben, aber der Großteil der Tuner ist auto- und technikbegeistert, besitzt die Liebe zum Detail und oftmals ein beeindruckendes Fachwissen in vielen Bereichen rund um den PKW.
Für viele Frauen kann ein getuntes Auto auch sehr romantisch sein.
2010
08.25
Ein Auto ist zum Fahren da. Mit Sicherheit werden sehr viele Autobesitzer diese Aussage unterschreiben und dennoch gibt es eine nicht unerhebliche Anzahl an Fahrern, die in ihrem Auto mehr sehen, als nur ein Gefährt. Dabei scheuen viele keine Kosten und Mühen, um ihre fahrbaren Untersätze umzubauen, um sie aus der Masse hervor zu heben. Bei solch einer Vorgehensweise spricht man vom Autotuning, doch mit welchen Kosten muss man rechnen, wenn man sein Auto nun umbauen will?
Diese Frage kann man natürlich nicht direkt beantworten, denn je nach Ausmaß der Umbauten, wird auch die Rechnung größer oder kleiner werden. Es ist aber eine Tatsache, dass so mancher Autobesitzer mehrere Tausend Euro in sein Gefährt investiert hat, obwohl dieses preislich gesehen nicht mal im Ansatz diesen Wert hätte. Der Grund ist natürlich das vielfältige Autozubehör, welches am Markt erhältlich ist.
Felgen, Pedale, Scheinwerfer, Lackierungen, Hi-Fi Anlagen, der Fantasie des Tuners sind eigentlich nur durch die StVO Grenzen gesetzt, denn so mancher „Anbau“ ist auf unseren Straßen einfach nicht zugelassen. Wer sich aber in diesem Rahmen bewegt, muss mit keinen Problem rechnen, sofern der TÜV eben alles absegnet.
Mit welchen Kosten muss man nun im Speziellen rechnen? Wer sein Auto durch moderne Lichttechnik verschönern will, kann je nach Aufwand mit mehreren Hundert Euro rechnen. Während ein Pedal vielleicht zwischen 10 und 50 Euro kostet, wird man für Designersitze schon doch deutlich mehr hinblättern müssen.
Besonders teuer sind Felgen und Reifen. Hier kann man mitunter sehr tief in die Tasche greifen. Für sehr edle Teile wird man da schon deutlich mehr als 1000 Euro bezahlen müssen. Es gibt natürlich viele verschiedene Bereiche am Auto, die man verändern kann und je nachdem für was man sich entscheidet, steigen die Kosten dann dementsprechend. Man kann aber mit Sicherheit sagen, dass man bei einem ernsthaften Tuning mindestens 1000 Euro aufwänden muss, um ein ordentliches Ergebnis zu erzielen. Was natürlich gesagt werden muss ist, dass man bei einen VW Golf natürlich günstiger davon kommen wird, als bei Luxusautos von BWM, Mercedes oder Audi. Gerade der Golf ist in der Szene so beliebt, dass es viele fertige Kits und Bausätze gibt, weshalb der Preis dafür natürlich auch entsprechend geringer sein kann.
2010
08.24
Das Tunen von Fahrzeugen blickt inzwischen auf eine Geschichte von über 50 Jahren zurück und rückblickend kann man, wie im Fahrzeugdesign auch, bestimmte Trends feststellen.
Begonnen wurde mit dem Tuning in den 1950er Jahren und zu dieser Zeit war vor allem der VW Käfer ein beliebtes Tuning-Objekt, da dieser weit verbreitet war. Zu Beginn spielten Optik und Innenraum eher keine Rolle, vielmehr ging es darum, dass die Feinabstimmung des Motors und dessen Leistungssteigerung erzielt werden konnten. Zu dieser Zeit gab es den Begriff des Tunings auch noch nicht, stattdessen sprach man von der Veredelung des Fahrzeugs. Der erste Spoiler, den die Firma Karmei 1953 herstellte, sollte dafür sorgen, dass der Anpressdruck des Käfers bei Geschwindigkeiten ab 100 km/h auf die Vorderachse erhöht und somit die Straßenlage verbessert wird. Bis in die 1960er Jahre stand das Motortuning im Vordergrund und optische Veränderungen zollten lediglich der höheren Motorleistung Tribut. Über Spoiler, veränderte Stoßdämpfer und Bremsanlagen gingen die Veränderungen in der Regel nicht hinaus.
Erst in den 1970er Jahren spielte die Optik eine immer größere Rolle und das Showtuning war geboren. In diesem Jahrzehnt wurden zahlreiche Tuning-Firmen gegründet und die Umbauten waren nicht selten sehr spektakulär. Deutsche Automobilhersteller, wie etwa BMW und Audi, versuchten damals neue Kunden zu gewinnen, indem die hauseigenen Tuning-Firmen mit Turboladern lockten, die effektiv die Motorleistung steigerten.
Seit Mitte der 1990er Jahre kann man einen neuen Trend feststellen, der deutlich zu einem sehr viel dezenterem Design geht. Zwar gibt es, vor allem in den USA, noch etliche Customizers, die spektakuläre Umbauten vornehmen, aber die große Masse der Hobby-Tuner in Europa und Deutschland legt inzwischen größeren Wert auf technische Raffinesse und Leistung und weniger auf auffällige Optik.
2010
08.23
Tuning beschreibt ganz allgemein die Veränderung an einem Fahrzeug, sei es Motorrad, LKW oder PKW und bedeutet wörtlich übersetzt Feinabstimmung. Den Bereich des Tunings kann man weiter unterteilen, in das Tuning des Motors, des Fahrwerks, aber auch der Karosserie und des Innenraums. Oft dient Tuning dazu, die Leistung des Fahrzeugs zu erhöhen, sei es durch Veränderungen am Motor oder von Elementen, die sich positiv auf die Aerodynamik der Karosserie sowie die Straßenlage auswirken. Dabei spielt aber auch das Design eine sehr große Rolle, damit die Veränderungen auch optisch für jedermann sichtbar werden.
Tuning hat sich inzwischen auch zu einem Wirtschaftszweig entwickelt und es gibt immer mehr Fachbetriebe, die sich ausschließlich auf Tuning spezialisiert haben und deshalb auch als Tuner bezeichnet werden. Geht es lediglich um den Einbau eines größeren und leistungsstärkeren Motors, fällt oftmals der Begriff des Hot Rod. Häufig wird jedoch auch der Begriff Customizing verwendet, der allerdings meist auch Umbauten beinhaltet, die über das eigentliche Tuning hinausgehen, denn hier werden individuelle Umbauten getätigt, so dass das Fahrzeug beispielsweise eine besondere Musikanlage beinhaltet oder gar ein kleines Heimkino. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und mittlerweile gibt es sogar TV-Serien, die sich ausschließlich dem Customizing widmen.
Für die meisten ist Tuning allerdings jedoch ein Hobby und dementsprechend gibt es viele Freizeitclubs, Vereine, regelmäßige Treffen und Meisterschaften, zu denen sich die Tuning-Fans zusammenfinden, um unter Gleichgesinnten fachsimpeln zu können. Meist wird bei allen Aktivitäten jedoch zwischen unterschiedlichen Automarken und –typen unterschieden. Besonders häufig werden Opel Mantas, 3er BMWs und VW Golfs getunt.
2010
08.03
Ein Hobby kann zu einer Leidenschaft werden. Es beginnt mit der anfänglichen Neugier und dem Interesse. Sukzessive wird das Interesse zu einem Hobby und manchmal wird aus so einem Hobby eine Leidenschaft, ein sehr wichtiger Teil des Lebens. Tuning kann so ein Hobby, aber auch eine Leidenschaft sein. Ein Tuning ist nicht immer notwendig, aber für viele Autoliebhaber trotzdem wichtig. „Tunen“ bedeutet, ein Auto äußerlich oder aus technischer Sicht zu verändern und möglichst zu verbessern. Äußerlich geht es um die Lackierung, die nicht einfarbig bleiben muss, zudem können Muster auf der Motorhaube und dem Rest des Autos angebracht werden. Reifen und Felgen können stylischer aussehen, die Sitze sollen durch neue Sitzbezüge cooler wirken und noch vieles mehr kann das Auto zum absoluten Hingucker machen. Nicht selten soll mit dem getunten Auto eine Frau beeindruckt werden. Aus technischer Sicht kann ebenso viel verändert werden. Meistens geht es um die Maximalgeschwindigkeit, die möglichst hoch getrieben wird. Damit wird optimale Leistung erzeugt. Das Tunen von Autos ist ein sehr beliebtes Hobby vieler Männer. Nicht vergessen werden darf, dass das Tuning eine sehr kostenintensive Freizeitbeschäftigung sein kann, besonders dann, wenn ganz spezielle Einzelteile gewollt sind. Maßanfertigungen sind teuer. Wer sein Auto tunen möchte, muss auch Ahnung davon haben oder wer keine Ahnung davon hat, wird sein Auto eher zerstören als verbessern. Damit ist dem Auto und dem Geldbeutel kein Gefallen getan. Das Internet als Quelle der Inspiration und Information, bietet auch in diesem Fall Abhilfe. Das richtige Tuning oder besser gesagt, verschiedene Varianten, können durch das Video on Demand System mit verfolgt werden. Sie brauchen Tipps und Tricks zum richtigen Tuning oder suchen nach verschiedenen Möglichkeiten? Dann suchen Sie danach gezielt in diversen Suchmaschinen und Plattformen und lassen Sie sich von Profis oder zumindest erfahrenen Leuten weiterhelfen. Schließlich soll das Tunen des Wagens ja auch Spaß machen.