03.18
Kaum ein Autofahrer macht sich heute noch die Mühe, in der Straßenkarte nach dem Weg zu suchen. Fast jeder fährt mit Navi. Wer sich ein Navigationsgerät kaufen möchte, steht vor einer großen Auswahl. Es gibt unzählige verschiedene Modelle, manche mit reiner Navigationsfunktion, manche mit tausenden Extras. Dann gilt es noch zu entscheiden, ob man ein externes Navi kauft oder auf ein im Fahrzeug integriertes Navi setzt.
Mobile Geräte haben den wesentlichen Vorteil, dass sie deutlich günstiger sind. Ein Gerät mit normaler Navigationsleistung kann man bereits für unter 100 Euro kaufen. Geräte mit mehr Ausstattung sind teurer, trotzdem meist aber noch unter dem Preis für den Festeinbau eines Navis. Die Kosten für den Einbau beim Hersteller liegen nach wie vor im vierstelligen Bereich. Dafür erspart man sich bei einem integrierten Modell lästige Abdrücke vom Saugnapf an der Windschutzscheibe und störende Kabel im Cockpit. Eingebaute Navis werden in die Armatur des Fahrzeugs integriert, meist mit großen Displays und hoher Auflösung. Die Sprachausgabe erfolgt direkt über die Lautsprecher des Wagens und bietet daher eine deutlich angenehmere Klangqualität als die der mobilen Geräte. Ein wesentlicher Vorteil der eingebauten Geräte ist auch die deutlich schnellere Positionsbestimmung. Mobile Geräte dagegen haben den Vorteil, dass sie in jedem Auto verwendet werden können. Besonders bei mehreren Familienmitgliedern mit eigenen Fahrzeugen kann ein mobiles Gerät sehr nützlich sein. Auch die Software- und Straßenkartenaktualisierung eines mobilen Gerätes kann schnell und einfach über eine Software am PC erfolgen.
Beide Varianten der Navis haben zahlreiche Vor- und Nachteile für den Nutzer. Welche Faktoren überwiegen und welches Gerät das sinnvollste ist, muss jeder Käufer für sich selbst entscheiden.