01.10
Jedes Fahrzeug, welches Benzin verbraucht, hat auch einen Zylinder. Dies gilt nicht nur für Autos, sondern z.B. auch für Motorräder und Mopeds. Im Zylinder geschieht die eigentliche Verbrennung. Das Benzin-Luft Gemisch, wird über den Vergaser in den Zylinder gemischt. Dies geschieht, wenn der Kolben nach unten geht, da ein Unterdruck entsteht, welcher Luft, Benzin, aber auch Öl ansaugt. Wenn der Kolben nach oben geht, wird das Gemisch von der Zündkerze entzündet. Durch den Druck dieser kleinen Explosion wird der Kolben wieder nach unten gedrückt. Die Abgase, die bei dieser Verbrennung entstehen, gehen durch den Auslass, und gelangen über die Auspuffanlage ins Freie. Anschließend wiederholt sich das Schauspiel wieder. Durch diese Bewegungen wird die Kurbelwelle gedreht, welche letztendlich auch das Getriebe in Gang, und so die Reifen in Bewegung setzt.
Der Hubraum spielt bei einem Zylinder natürlich eine große Rolle. Die Leistung wird hauptsächlich durch den Hubraum der Zylinder bestimmt. Natürlich spielen auch noch andere, wichtige Faktoren eine große Rolle. Der Hubraum eines Zylinders, ist der Raum, in dem die eigentliche Verbrennung abläuft. Der Hubraum eines Zylinders wird berechnet, indem man den Hub mit der Bohrung multipliziert. Der Hub ist der Abstand zwischen unteren Totpunkt des Kolbens (wenn der Kolben ganz unten ist) und oberen Totpunkt des Kolbens (wenn der Kolben ganz oben, also bei der Zündkerze ist). Die Bohrung ist ganz einfach der Durchmesser, den der Zylinder hat. Anschließend kann man mit der Gleichung für das Volumen eines Zylinders den Hubraum ausrechnen. Grundsätzlich gilt: Je mehr Hubraum man hat, desto mehr Leistung hat das Fahrzeug auch. Dies hängt aber auch von den Steuerzeiten des Zylinders ab. Diese werden meistens in Grad gemessen. Dies sind die Anzahl der Grade, die die Kurbelwelle zurücklegen muss, bis der Auslass bzw. Einlass eines Zylinder vollständig geschlossen ist. Beim Auto sind die 4 Zylinder eigentlich immer entgegengesetzt gerichtet, d.h. dass je 2 Kolben der Zylinder zu einem bestimmten Zeitpunkt oben sind, während die Kolben der beiden anderen Zylinder unten sind. So können die Kurbelwellen ständig gedreht, und somit das Getriebe ständig angetrieben werden.
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